Von Walter

Freiheit

Sie ist wie ein neu geboren Kind, ungebunden, wie der Wind, der weht durch’s Haar und ins Gesicht, ohne Zwang, einfach, schlicht, für sich allein und souverän, den eig’nen Weg zu geh’n, für sich selbst…

Von Walter

Die Kraft der Ruhe

Es ist so ruhig, es ist so still, daß ich die Wolken ziehen hören will, hoch oben zwischen Kiefern, Latschen, Föhren, nur der Wind ich kann ihn säuseln hören, hab‘ unter Frust und Streß gelitten,…

Von Walter

Herbst

Der Tag ist kurz, schräg das Licht, das in der frühen Dämm’rung bricht, und ockergelb die Luft erfüllt, die den kunterbunten Wald umhüllt, ob doch klar in die Fern‘ die Sicht, das Waldes Tiere Fell…

Von Walter

Flucht

Bin geflohen vor Streß und Frust, wie weit, wohin, hab’s nicht gewußt, hab‘ im Gebirge mich verkrochen, hab‘ mit der Stadt, dem Druck, dem Zwang gebrochen, ich weiß, daß eine Flucht, niemals erntet süße Frucht.…

Von Walter

Winter

Von unberührtem Weiß ist der Wald, die Luft ist klirrend kalt, totenstill und tief verschneit, eis’ge Zapfen an einand‘ gereit, obschon die Sonne lacht, ist’s eine frostig Pracht, spät beginnt der Tag, der nicht lang…

Von Walter

Ausstieg

Du lebst in einer Stadt, die Flair und Zukunft hat, die noch nie von einer Dürre lahm gelegt, über die noch kein Orkan gefegt. Die Menschen sind bequem, sozial ist das System, die Wirtschaft blüht,…