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	<title>Kaffeehaus - PX-eBook, F&amp;B-Fachliteratur</title>
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	<description>Gastronomie</description>
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	<title>Kaffeehaus - PX-eBook, F&amp;B-Fachliteratur</title>
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	<item>
		<title>Wucher</title>
		<link>https://px-ebook.com/wucher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 16:51:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anekdoten]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffeehaus]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Melange]]></category>
		<category><![CDATA[Milchschaum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Ein Kaffee um € 3.- das ist Wucher!!&#8220; Mit diesen Worten beschwerte sich der Chef von der kleinen Werkstatt, gleich vis a vis vom Kaffeehaus, in dem er gerade sitzt, wo er seine Zeitung gelesen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://px-ebook.com/wucher/">Wucher</a> first appeared on <a href="https://px-ebook.com">PX-eBook, F&B-Fachliteratur</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Ein Kaffee um € 3.- das ist Wucher!!&#8220;</p>
<p>Mit diesen Worten beschwerte sich der Chef von der kleinen Werkstatt, gleich vis a vis vom Kaffeehaus, in dem er gerade sitzt, wo er seine Zeitung gelesen und dabei genüsslich eine Melange getrunken hat.</p>
<p>Da der Herr ein Stammgast ist sucht die Chefin vom Kaffeehaus das Gespräch mit dem aufgeregten Werkstättenbesitzer.</p>
<p>Sie würde ihm gerne die Preisgestaltung erläutern, meinte sie, wenn er ein paar Minuten erübrigen könnte und müsse ihm dazu einige Fragen stellen.</p>
<p>Der Gast war einverstanden.</p>
<p>„Wie viel Zeit ist denn Ihrer Ansicht nach notwendig, bis die freundliche Serviererin an Ihrem Tisch gekommen ist, die Bestellung aufgenommen, Tasse, Untertasse, Löffel, Zucker, ein Glas Wasser und einen Keks vorbereitet und die Milch aufgeschäumt hat?“ wurde der Inhaber der Werkstatt gefragt.</p>
<p>„Drei Minuten“, meinte dieser.</p>
<p>„Wie viel Zeit ist dann für die Zubereitung des Kaffees, alles auf eine Silbertablett stellen und das Servieren erforderlich?“</p>
<p>„Wiederum drei Minuten“, meinte er.</p>
<p>Die gleiche Frage wurde gestellt über den Ablauf des Bonierens, Kassierens, Abräumens, Spülens und das Geschirr zurückstellen ins Regal.</p>
<p>„Vier Minuten“, meinte der Gast.</p>
<p>„Macht alles in allem Ihrer Ansicht nach rund zehn Minuten Arbeitszeit für einen Kaffee.“</p>
<p>„Stimmt“ bestätigte der Gast</p>
<p>„Sehen sie, für die Reparatur die ich kürzlich an meinem Auto in ihrer Werkstatt durchführen ließ hat mir diese für eine Stunde Arbeitszeit € 60,- in Rechnung gestellt. War das korrekt?“ fragte die Chefin vom Kaffeehaus</p>
<p>Der Inhaber der Werkstatt bestätigte: „Das ist korrekt“.</p>
<p>„Dann kosten zehn Minuten Arbeitszeit in Ihrer Firma 10,- €“, folgerte die Chefin richtig.</p>
<p>Dem musste der Gast zustimmen.</p>
<p>„Sehen sie, wenn ich ebenfalls € 60,- pro Stunde für die Arbeitszeit der Serviererin verrechne, dann habe ich Ihnen gerade für diesen Kaffee nicht nur € 7,- an Arbeitsaufwand geschenkt, sondern auch noch den Kaffee, den Zucker, den Keks und die Milch, denn das &#8222;Kleinmaterial&#8220; ist in der Arbeitszeit nicht enthalten, &#8222;aber&#8220; meinte die Chefin lächelnd, „beehren sie uns doch recht bald wieder.“</p><p>The post <a href="https://px-ebook.com/wucher/">Wucher</a> first appeared on <a href="https://px-ebook.com">PX-eBook, F&B-Fachliteratur</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Prüfung zum Hr. Ober</title>
		<link>https://px-ebook.com/prufung-zum-hr-ober/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 08:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kaffeeessay]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Einspänner]]></category>
		<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Herr Ober]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffeehaus]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffeespezialitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiner Brauner]]></category>
		<category><![CDATA[Mazagran]]></category>
		<category><![CDATA[Melange]]></category>
		<category><![CDATA[Milchschaum]]></category>
		<category><![CDATA[Mokka]]></category>
		<category><![CDATA[Prüfung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>PRÜFER: Um den ehrenwerten Beruf eines Wiener Kaffeehauskellners zu ergreifen, sprich ein „Ober“ zu werden muss ich sie einer sehr strengen Prüfung unterziehen. Ich hoffe sie sind alle gut vorbereitet und haben sich zu unserem&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://px-ebook.com/prufung-zum-hr-ober/">Prüfung zum Hr. Ober</a> first appeared on <a href="https://px-ebook.com">PX-eBook, F&B-Fachliteratur</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>PRÜFER:</strong></p>
<p>Um den ehrenwerten Beruf eines Wiener Kaffeehauskellners zu ergreifen, sprich ein „Ober“ zu werden muss ich sie einer sehr strengen Prüfung unterziehen. Ich hoffe sie sind alle gut vorbereitet und haben sich zu unserem heutigen Thema den Wiener Kaffeespezialtiäten auch ang’schaut wie’s zubereitet werden.</p>
<p>Beginnen wir mit dem Hr. Ferdinand.</p>
<p><strong>FERDINAND:</strong></p>
<p>(eilenden Schrittes) G’schamster Diener . . .</p>
<p><strong>PRÜFER:</strong></p>
<p>Immer schön grantig bleiben und nicht zu freundlich werden  und a „Gnä‘ Frau oder Herr“ hinten nach wär’ noch besser, wie sich’s halt g’hört für einen ordentlichen Ober.</p>
<p>Also, Ferdinand, sagen Sie mir: was ist eine „Weisse“, mehr „licht“ mit „Schlag“?</p>
<p><strong>FERDINAND:</strong></p>
<p>(selbstbewusst) Ein „Weisse, mehr licht mit Schlag“ ist beinahe dasselbe wie eine „Kaffee Verkehrt“ mit weniger Milch nur eben natürlich mit Schlag, aber genau genommen ist es eine Melange mit mehr Milch und Schlag statt dem Milchschaum.</p>
<p><strong>PRÜFER:</strong></p>
<p>Sehr brav, setzen.</p>
<p>So, Hr. Ludwig, was ist eine „G’streckter“?</p>
<p><strong>LUDWIG:</strong></p>
<p>(unsicher, fragend) Ein&#8230; ein&#8230; eine „Melange“ ohne Schaum mit Obers.</p>
<p><strong>PRÜFER:</strong></p>
<p>Ganz falsch!</p>
<p>Was sie mir da beschreiben ist ein &#8222;Franziskaner&#8220; ohne Schokostreusel.</p>
<p>Na sag’s mir halt was ein &#8222;Fiaker&#8220; ist</p>
<p><strong>LUDWIG:</strong></p>
<p>Ein geeister starker Mokka im Laufglas mit Maraschino, Gewürzen und flüssigem Zucker mit einem Eiswürfel.</p>
<p><strong>PRÜFER:</strong></p>
<p>Schon wieder falsch – das ist ein &#8222;Mazagran&#8220;, ein &#8222;Fiaker&#8220; wird auch &#8222;Kaffee Kirsch&#8220; genannt und ist ein doppelter Mokka mit Kirschwasser und Zucker verrührt, mit einer Schlagobershaube garniert und im Einspännerglas serviert.</p>
<p>Traurig wenn’s das net wissen und eine Schand’ für ihren Berufsstand – setzen!</p>
<p>Franz, sagen’s mir ein paar Maßeinheiten für Kaffee?</p>
<p><strong>FRANZ:</strong></p>
<p>Die Kleinste ist die Nuss oder Nussschale, die wir als Mokkatasse kennen, gefolgt vom Pikkolo, etwa anderthalb Nussschalen groß, und dann kommt die Teeschale. Das Laufglas ist ein hohes, dickes Glas, das Einspännerglas &#8230;</p>
<p><strong>PRÜFER:</strong></p>
<p>(winkt ab) pass schon, hervorragend, so stell ich mir das vor!</p>
<p>Ludwig geh’ sag sie mir wenn ich einen Mokka möchte mit Obers, was bringen sie mir dann?</p>
<p><strong>LUDWIG:</strong></p>
<p>Eine &#8222;Schale Braun&#8220;, oder wenn’s a’ bisserl mehr Obers sein darf dann eine &#8222;Schale Gold&#8220;, oder für mehr &#8222;dunkel&#8220; tät ich ihnen einen &#8222;Schale Nuss&#8220; anbieten.</p>
<p><strong>PRÜFER:</strong></p>
<p>Warum bringen’s mir net einfach einen kleinen &#8222;Braunen&#8220;?</p>
<p><strong>LUDWIG:</strong></p>
<p>Weil der kleine &#8222;Braune&#8220; mit Milch ist und nicht mit Obers</p>
<p><strong>PRÜFER:</strong></p>
<p>Sehr richtig so g’fallt es mir – so soll es sein.</p>
<p>Geh’ Hr. Ferdinand kommen’s noch einmal vor</p>
<p>Erklär’ns mir was der Unerschied ist zwischen einem &#8222;Obermayer&#8220; und einem &#8222;Überstürzten Neumann&#8220;?</p>
<p><strong>FERDINAND:</strong></p>
<p>(ein wenig unsicher) Beim „Neumann“ kommt Schlagobers in eine leere Kaffeeschale, und wird dann mit einem Mokka “überstürzt”, drum heißt er ja „Überstürzter Neumann“ und beim „Obermayer“ is es eher umgekhrt könnt ma‘ sag’n.</p>
<p>Des Obers schwimmt auf dem schon gesüßten Mokka und wird auch nicht umgerührt, weil man den heißen Mokka durchs kalte Obers trinkt.</p>
<p><strong>PRÜFER:</strong></p>
<p>Na, brauchen’s net nervös sein, war eh‘ alles richtig. Danke.</p>
<p>Geh’ Hr. Franz noch eine Frage für sie.</p>
<p>Können’s mir vielleicht auch noch ein bisserl was über die „Melange“ erzählen? Ich weiß das ist ein sehr schwere Frage, aber versuchen sie’s halt einmal</p>
<p><strong>FRANZ:</strong></p>
<p>Eine &#8222;Melange&#8220; ist ein Mokka in einer Pikkolotasse mit heißer Milch, die mit ein wenig Obers versetzt ist, zur Gänze aufgegossen. Das ergibt eine Mischung „Melange” halb Milch und halb Kaffee die mit einer Milchschaumhaube vollendet wird.</p>
<p>Aufpassen muss man ob die Bestellung mit “mehr licht” oder “mehr dunkel”, oder mit “ohne” ergänzt wird. Da geht’s um den Milchschaum.</p>
<p>Ausserdem kann die Melange „mit Haut“, „mit Schlag“, „mit ohne“, „passiert“,  . . .</p>
<p><strong>PRÜFER:</strong></p>
<p>(unterbricht) Brav, passt schon, ich glaub aus ihnen wird noch einmal was.</p>
<p>Ludwig, für Sie noch eine Frage, weil‘s voher so nervös war‘n. Was is als dann „ein Brauner“?</p>
<p><strong>LUDWIG:</strong></p>
<p>(wieder nervös) Ein Brauner ist &#8230;, ein Brauner &#8230;</p>
<p><strong>PRÜFER:</strong></p>
<p>Was? Das wissen‘s auch nicht? Passen‘s auf: Ein „Brauner“ ist manches Mal ein „Kleiner“ und manches Mal ein „Großer“ —</p>
<p><strong>LUDWIG:</strong></p>
<p>(fällt ins Wort): Bitt schön ich weiß schon: Der „Braune“,  ist ein einfacher oder ein doppelter Mokka mit Milch, nicht mit Obers, weil die „Schale Braun“, ist ein Mokka mit Obers nicht mit Milch, weil sonst wär’s ja ein &#8222;Brauner&#8220;.</p>
<p><strong>PRÜFER :</strong></p>
<p>Sehr richtig, und das dürfen’s nie verwechseln.</p>
<p>Was ein „Maria Theresia“, eine „Einspänner“, ein „Doppelmokka, gespritzt“ ist, wissen’s ja hoffentlich.</p>
<p>(Anmerk. des Autors: Alle Prüflinge haben bestanden!)</p><p>The post <a href="https://px-ebook.com/prufung-zum-hr-ober/">Prüfung zum Hr. Ober</a> first appeared on <a href="https://px-ebook.com">PX-eBook, F&B-Fachliteratur</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Original oder Echt</title>
		<link>https://px-ebook.com/original-oder-echt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 17:27:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demel]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffeeoden]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffeehaus]]></category>
		<category><![CDATA[Original]]></category>
		<category><![CDATA[Sacher]]></category>
		<category><![CDATA[Torte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Lehrling schlicht, er rührte und mixte, erfand eine Torte, doch eine verflixte, vorgesetzt, dem hohen Herrn von Metternich; &#8222;Ein Gedicht, wie ist die Rezeptur&#8220; so sprich, doch diese hält er wohl geheim, hoffend, zu&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Lehrling schlicht, er rührte und mixte,<br />
erfand eine Torte, doch eine verflixte,</p>
<p>vorgesetzt, dem hohen Herrn von Metternich;<br />
&#8222;Ein Gedicht, wie ist die Rezeptur&#8220; so sprich,</p>
<p>doch diese hält er wohl geheim,<br />
hoffend, zu gefunden aller Weisen Stein.</p>
<p>So begann der Siegeszug<br />
der Torte, die einen Namen um die Erde trug,</p>
<p>nach dem Lehrling wurde sie benannt,<br />
ist heute auf der ganzen Welt bekannt,</p>
<p>Sacher, so hieß der junge Mann,<br />
bandelte mit Fräulein Demel an,</p>
<p>gab ihr heimlich, unterm Tisch,<br />
die Rezeptur, noch ofenfrisch.</p>
<p>Beide stellen sie vom diesem Tag an her,<br />
doch eine Kleinigkeit wiegt schwer,</p>
<p>und fehlt zum vollem Glanz,<br />
ist sie nun durchgeschnitten oder Ganz.</p>
<p>das Sacher heut&#8216; noch mit dem Demel streitet,<br />
auf welche Art gehört sie zubereitet?</p>
<p>Die Frage stellt sich wohl mit Recht,<br />
welche ist nun wirklich &#8222;Echt&#8220;.</p><p>The post <a href="https://px-ebook.com/original-oder-echt/">Original oder Echt</a> first appeared on <a href="https://px-ebook.com">PX-eBook, F&B-Fachliteratur</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>k. u. k. Hofzuckerbäcker</title>
		<link>https://px-ebook.com/k-u-k-hofzuckerbacker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 17:27:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Demel]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffeeoden]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffeehaus]]></category>
		<category><![CDATA[Mehlspeise]]></category>
		<category><![CDATA[Original]]></category>
		<category><![CDATA[Sacher]]></category>
		<category><![CDATA[Torte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ganze Welt umspannt der Ruf, den Christoph Demel als Konditor schuf. Seines Schaffens Wiege stand in dem Palais, daß noch heut&#8216; erfüllt vom Duft von Backwerk und Kaffee, dort wo sein Name in gold&#8217;nen&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://px-ebook.com/k-u-k-hofzuckerbacker/">k. u. k. Hofzuckerbäcker</a> first appeared on <a href="https://px-ebook.com">PX-eBook, F&B-Fachliteratur</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die ganze Welt umspannt der Ruf,<br />
den Christoph Demel als Konditor schuf.</p>
<p>Seines Schaffens Wiege stand in dem Palais,<br />
daß noch heut&#8216; erfüllt vom Duft von Backwerk und Kaffee,</p>
<p>dort wo sein Name in gold&#8217;nen Lettern blinkt;<br />
wo des Zuckerbäckers Ruhm, dem wir vertrauen,</p>
<p>der Küche Künste, wir erschauen,<br />
zu unserer Gäste Wohl herniedersinkt.</p>
<p>Ist, wo, obwohl der Zahn der Zeit gewütet,<br />
seine Rezepturen wurden wohl behütet,</p>
<p>wo fleißig eitle Zuckerbäcker,<br />
backen Süßes fein und lecker,</p>
<p>wo die Köche neben Konditoren,<br />
garen, sieden, dämpfen, schmoren,</p>
<p>dort wo gebacken und gekocht in einer Qualität,<br />
die schon Jahrhunderte besteht,</p>
<p>wo von der Backstub&#8216; strömt ein lieblich&#8216; Duft,<br />
versüßt im ganzen Haus die Luft,</p>
<p>dort wo tagein tagaus seit vieler Jahr&#8216;,<br />
man alles trifft – vom Bürger bis zum Zar,</p>
<p>vorbei ritt einst der Kaiser, auf edlen Rappen,<br />
wo heut&#8216; noch hängt des Demel&#8217;s Wappen,</p>
<p>Am Kohlmarkt stand&#8217;s und steht&#8217;s noch heute,<br />
es ist das Haus mit N° 14, liebe Leute.</p><p>The post <a href="https://px-ebook.com/k-u-k-hofzuckerbacker/">k. u. k. Hofzuckerbäcker</a> first appeared on <a href="https://px-ebook.com">PX-eBook, F&B-Fachliteratur</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kaffeehaus die Fünfte oder Ein Tag im Kaffeehaus</title>
		<link>https://px-ebook.com/kaffeehaus-die-funfte-oder-ein-tag-im-kaffeehaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 17:24:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kaffeeoden]]></category>
		<category><![CDATA[Herr Ober]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffeehaus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.philodex.net/blog/?p=422</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vereinzelt gibt&#8217;s Personen, die im Kaffeehaus fast schon wohnen. Es beginnt der Tag ganz locker, mit Ei im Glas und einem Mokka, dann muß er in die Firma gehen, kurz nach seiner Arbeit sehen, gleich&#8230;</p>
<p>The post <a href="https://px-ebook.com/kaffeehaus-die-funfte-oder-ein-tag-im-kaffeehaus/">Kaffeehaus die Fünfte oder Ein Tag im Kaffeehaus</a> first appeared on <a href="https://px-ebook.com">PX-eBook, F&B-Fachliteratur</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vereinzelt gibt&#8217;s Personen,<br />
die im Kaffeehaus fast schon wohnen.</p>
<p>Es beginnt der Tag ganz locker,<br />
mit Ei im Glas und einem Mokka,</p>
<p>dann muß er in die Firma gehen,<br />
kurz nach seiner Arbeit sehen,</p>
<p>gleich danach zum zweiten Frühstück,<br />
wieder ins Cafe zurück,</p>
<p>weil der Hunger droht,<br />
ein belegtes Brot,</p>
<p>eine Schale Nuß hinterdrein,<br />
dazu ein Gugelhupf darf&#8217;s auch noch sein,</p>
<p>auf geht&#8217;s ins Büro, malochen,<br />
überläßt dem Cafetier das kochen,</p>
<p>schon bald ertönen laut die Mittagsglocken,<br />
die ihn wieder ins Kaffeehaus locken.</p>
<p>Fragt den Ober: &#8222;Was geht schneller,<br />
Menü oder Tagesteller?&#8220;</p>
<p>Hm, oder vielleicht doch ein Gulasch und ein Weckerl,<br />
oder möcht ich lieber Schinkenfleckerl?</p>
<p>Ein Paar Würstel, aber die mit Gulaschsaft?<br />
oder besser einen Suppentopf, der gibt Kraft!</p>
<p>Linsen, Beuscherl, Tafelspitz,<br />
möcht ich essen auf einen Sitz</p>
<p>der Hunger plagt ihn sehr,<br />
doch die Auswahl die fällt schwer.</p>
<p>Oder lieber doch die Depreziener,<br />
Nein! Als echter Wiener,</p>
<p>ein Wiener Schnitzel mit Salat,<br />
das wär&#8216; das richt&#8217;ge g&#8217;rad,</p>
<p>füllt Magen und die Pause,<br />
stillt den Hunger bis zur Jause,</p>
<p>dazu ein kleines Bier,<br />
schwänzt die Arbeit und bleibt hier.</p>
<p>Während auf sein leiblich Wohl er achtet,<br />
er die Leute im Cafe betrachtet.</p>
<p>Eheleute schlichten ihren Krach,<br />
ein Jüngling wird bei seiner Liebsten schwach,</p>
<p>Verträge wurden schon besprochen,<br />
die eine oder and&#8217;re Ehe schon versprochen,<br />
auch Freundesbande sind gebrochen,<br />
aus der Küche hat&#8217;s schon mal verbrannt gerochen,</p>
<p>Arbeitslose und Studierte,<br />
lesen Zeitungen und Illustrierte,</p>
<p>da ein Husten, dort ein Niesen,<br />
ein Clochard wird des Lokal&#8217;s verwiesen,</p>
<p>weil, er hat gestunken,<br />
von einem anderen das Bier getrunken.</p>
<p>Daneben sitzen Advokaten mit Klienten,<br />
man findet ärzte und Patienten,</p>
<p>sowie Priester, Hausfrauen und Piloten,<br />
Demonstranten und Chaoten.</p>
<p>Nicht zu definieren ist die Klientel,<br />
ob gemütlich oder schnell,</p>
<p>niemand hat keinen Grund,<br />
nicht zu gehen zu jeder Stund,</p>
<p>wohin alle Wiener sich begeben,<br />
um das Leben zu erleben.</p><p>The post <a href="https://px-ebook.com/kaffeehaus-die-funfte-oder-ein-tag-im-kaffeehaus/">Kaffeehaus die Fünfte oder Ein Tag im Kaffeehaus</a> first appeared on <a href="https://px-ebook.com">PX-eBook, F&B-Fachliteratur</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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