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	<title>Gespräch - PX-eBook, F&amp;B-Fachliteratur</title>
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	<description>Gastronomie</description>
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	<title>Gespräch - PX-eBook, F&amp;B-Fachliteratur</title>
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		<title>Prüfung zum Hr. Ober</title>
		<link>https://px-ebook.com/prufung-zum-hr-ober/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 08:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kaffeeessay]]></category>
		<category><![CDATA[Chef]]></category>
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		<category><![CDATA[Kaffeespezialitäten]]></category>
		<category><![CDATA[Kleiner Brauner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>PRÜFER: Um den ehrenwerten Beruf eines Wiener Kaffeehauskellners zu ergreifen, sprich ein „Ober“ zu werden muss ich sie einer sehr strengen Prüfung unterziehen. Ich hoffe sie sind alle gut vorbereitet und haben sich zu unserem&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>PRÜFER:</strong></p>
<p>Um den ehrenwerten Beruf eines Wiener Kaffeehauskellners zu ergreifen, sprich ein „Ober“ zu werden muss ich sie einer sehr strengen Prüfung unterziehen. Ich hoffe sie sind alle gut vorbereitet und haben sich zu unserem heutigen Thema den Wiener Kaffeespezialtiäten auch ang’schaut wie’s zubereitet werden.</p>
<p>Beginnen wir mit dem Hr. Ferdinand.</p>
<p><strong>FERDINAND:</strong></p>
<p>(eilenden Schrittes) G’schamster Diener . . .</p>
<p><strong>PRÜFER:</strong></p>
<p>Immer schön grantig bleiben und nicht zu freundlich werden  und a „Gnä‘ Frau oder Herr“ hinten nach wär’ noch besser, wie sich’s halt g’hört für einen ordentlichen Ober.</p>
<p>Also, Ferdinand, sagen Sie mir: was ist eine „Weisse“, mehr „licht“ mit „Schlag“?</p>
<p><strong>FERDINAND:</strong></p>
<p>(selbstbewusst) Ein „Weisse, mehr licht mit Schlag“ ist beinahe dasselbe wie eine „Kaffee Verkehrt“ mit weniger Milch nur eben natürlich mit Schlag, aber genau genommen ist es eine Melange mit mehr Milch und Schlag statt dem Milchschaum.</p>
<p><strong>PRÜFER:</strong></p>
<p>Sehr brav, setzen.</p>
<p>So, Hr. Ludwig, was ist eine „G’streckter“?</p>
<p><strong>LUDWIG:</strong></p>
<p>(unsicher, fragend) Ein&#8230; ein&#8230; eine „Melange“ ohne Schaum mit Obers.</p>
<p><strong>PRÜFER:</strong></p>
<p>Ganz falsch!</p>
<p>Was sie mir da beschreiben ist ein &#8222;Franziskaner&#8220; ohne Schokostreusel.</p>
<p>Na sag’s mir halt was ein &#8222;Fiaker&#8220; ist</p>
<p><strong>LUDWIG:</strong></p>
<p>Ein geeister starker Mokka im Laufglas mit Maraschino, Gewürzen und flüssigem Zucker mit einem Eiswürfel.</p>
<p><strong>PRÜFER:</strong></p>
<p>Schon wieder falsch – das ist ein &#8222;Mazagran&#8220;, ein &#8222;Fiaker&#8220; wird auch &#8222;Kaffee Kirsch&#8220; genannt und ist ein doppelter Mokka mit Kirschwasser und Zucker verrührt, mit einer Schlagobershaube garniert und im Einspännerglas serviert.</p>
<p>Traurig wenn’s das net wissen und eine Schand’ für ihren Berufsstand – setzen!</p>
<p>Franz, sagen’s mir ein paar Maßeinheiten für Kaffee?</p>
<p><strong>FRANZ:</strong></p>
<p>Die Kleinste ist die Nuss oder Nussschale, die wir als Mokkatasse kennen, gefolgt vom Pikkolo, etwa anderthalb Nussschalen groß, und dann kommt die Teeschale. Das Laufglas ist ein hohes, dickes Glas, das Einspännerglas &#8230;</p>
<p><strong>PRÜFER:</strong></p>
<p>(winkt ab) pass schon, hervorragend, so stell ich mir das vor!</p>
<p>Ludwig geh’ sag sie mir wenn ich einen Mokka möchte mit Obers, was bringen sie mir dann?</p>
<p><strong>LUDWIG:</strong></p>
<p>Eine &#8222;Schale Braun&#8220;, oder wenn’s a’ bisserl mehr Obers sein darf dann eine &#8222;Schale Gold&#8220;, oder für mehr &#8222;dunkel&#8220; tät ich ihnen einen &#8222;Schale Nuss&#8220; anbieten.</p>
<p><strong>PRÜFER:</strong></p>
<p>Warum bringen’s mir net einfach einen kleinen &#8222;Braunen&#8220;?</p>
<p><strong>LUDWIG:</strong></p>
<p>Weil der kleine &#8222;Braune&#8220; mit Milch ist und nicht mit Obers</p>
<p><strong>PRÜFER:</strong></p>
<p>Sehr richtig so g’fallt es mir – so soll es sein.</p>
<p>Geh’ Hr. Ferdinand kommen’s noch einmal vor</p>
<p>Erklär’ns mir was der Unerschied ist zwischen einem &#8222;Obermayer&#8220; und einem &#8222;Überstürzten Neumann&#8220;?</p>
<p><strong>FERDINAND:</strong></p>
<p>(ein wenig unsicher) Beim „Neumann“ kommt Schlagobers in eine leere Kaffeeschale, und wird dann mit einem Mokka “überstürzt”, drum heißt er ja „Überstürzter Neumann“ und beim „Obermayer“ is es eher umgekhrt könnt ma‘ sag’n.</p>
<p>Des Obers schwimmt auf dem schon gesüßten Mokka und wird auch nicht umgerührt, weil man den heißen Mokka durchs kalte Obers trinkt.</p>
<p><strong>PRÜFER:</strong></p>
<p>Na, brauchen’s net nervös sein, war eh‘ alles richtig. Danke.</p>
<p>Geh’ Hr. Franz noch eine Frage für sie.</p>
<p>Können’s mir vielleicht auch noch ein bisserl was über die „Melange“ erzählen? Ich weiß das ist ein sehr schwere Frage, aber versuchen sie’s halt einmal</p>
<p><strong>FRANZ:</strong></p>
<p>Eine &#8222;Melange&#8220; ist ein Mokka in einer Pikkolotasse mit heißer Milch, die mit ein wenig Obers versetzt ist, zur Gänze aufgegossen. Das ergibt eine Mischung „Melange” halb Milch und halb Kaffee die mit einer Milchschaumhaube vollendet wird.</p>
<p>Aufpassen muss man ob die Bestellung mit “mehr licht” oder “mehr dunkel”, oder mit “ohne” ergänzt wird. Da geht’s um den Milchschaum.</p>
<p>Ausserdem kann die Melange „mit Haut“, „mit Schlag“, „mit ohne“, „passiert“,  . . .</p>
<p><strong>PRÜFER:</strong></p>
<p>(unterbricht) Brav, passt schon, ich glaub aus ihnen wird noch einmal was.</p>
<p>Ludwig, für Sie noch eine Frage, weil‘s voher so nervös war‘n. Was is als dann „ein Brauner“?</p>
<p><strong>LUDWIG:</strong></p>
<p>(wieder nervös) Ein Brauner ist &#8230;, ein Brauner &#8230;</p>
<p><strong>PRÜFER:</strong></p>
<p>Was? Das wissen‘s auch nicht? Passen‘s auf: Ein „Brauner“ ist manches Mal ein „Kleiner“ und manches Mal ein „Großer“ —</p>
<p><strong>LUDWIG:</strong></p>
<p>(fällt ins Wort): Bitt schön ich weiß schon: Der „Braune“,  ist ein einfacher oder ein doppelter Mokka mit Milch, nicht mit Obers, weil die „Schale Braun“, ist ein Mokka mit Obers nicht mit Milch, weil sonst wär’s ja ein &#8222;Brauner&#8220;.</p>
<p><strong>PRÜFER :</strong></p>
<p>Sehr richtig, und das dürfen’s nie verwechseln.</p>
<p>Was ein „Maria Theresia“, eine „Einspänner“, ein „Doppelmokka, gespritzt“ ist, wissen’s ja hoffentlich.</p>
<p>(Anmerk. des Autors: Alle Prüflinge haben bestanden!)</p><p>The post <a href="https://px-ebook.com/prufung-zum-hr-ober/">Prüfung zum Hr. Ober</a> first appeared on <a href="https://px-ebook.com">PX-eBook, F&B-Fachliteratur</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Kommandieren</title>
		<link>https://px-ebook.com/kommandieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 14:00:12 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kommandiert wird von demjenigen der die Befehlsgewalt nicht nur besitzt, sondern auch skrupellos ausnützt. Daß er sich damit aber selber tief ins eigene Fleisch schneidet bemerkt er nicht. Er dirigiert seine Untergebenen wie einen Chor dem er vorsteht, beherrscht mit forschem Ton und diktiert seinen Willen. Ob sinnvoll oder -los ist nur von peripher Bedeutung, denn sein Geheiß ist Gesetz. Daß er mit den erlassenen Vorschriften nur die Abkapselung der Unterdrückten erreicht ist nicht essentiell, denn einzig das Anweisen von Geboten und das Vorschreiben von Auflagen stärkt das Ego des dominierenden Gebieters, der sich in seiner Welt des anordnen, lenken, lotsen und steuern, beim Erteilen von Auflagen wohl fühlt und sich in seiner paranoiden Scheinwelt in Sicherheit wiegt. Er erzielt damit keinerlei Erfolg, denn man kann Freundlichkeit nicht auferlegen, Kreativität nicht befehlen, einem gut eingespieltem Team nicht vorsitzen, auf keinem Fall gute Ideen leiten und schon gar nicht eine positive Einstellung reglementieren.</p><p>The post <a href="https://px-ebook.com/kommandieren/">Kommandieren</a> first appeared on <a href="https://px-ebook.com">PX-eBook, F&B-Fachliteratur</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Delegieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Walter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 14:00:56 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;ist das Beauftragen oder das in Verwaltung geben von zur Ausarbeitung notwendigen Aufgaben an Mitarbeiter, die durch das betraut werden solcher Anforderung sich reich beschenkt und nicht abfällig behandelt fühlen. Im Gegenteil, sie wachsen mit der Ermächtigung zugeteilter Verantwortung die an sie abgegeben wird, geben gerne ihr Bestes und erreichen ausgezeichnete Ergebnisse. Plötzlich senden sie, durch das Ernennen zum Zuständigen, originelle Ideen, kreative Gedanken, phantasievolle Einfälle an weitere Mitarbeiter denen sie sich anvertrauen, berufen diese zu ihren Mitstreitern und händigen diesen gerne wertvolle Informationen aus, denen sie ohne dem überantworten von Pflicht niemals Achtung geschenkt hätten. Wie beim Wildwasserpaddeln, setzten sich plötzlich alle in den engen Raum eines frei schwimmenden Kanus, und stürzen sich voller Vertrauen in den Anderen, in ein gefährliches reißendes Abenteuer. Durch die überschäumende gegenseitige Unterstützung und den eisernen Zusammenhalt wird der Fehler des einzelnen ausgemerzt und in den ungestümen Fluten des Eifers ertränkt, denn alle miteinander wetteifern den gleichen Ziel entgegen. Sie detachieren Aufgabengebiete, verwalten die entstehenden Resonanzen, schicken die gesammelten Erträge an Geleistetem zurück an die übergeordnete Stelle, reichen Verspätetes nach und deputieren das Gesamtwerk an einer offen zugänglichen Stelle, wo es übersichtlich geordnet und für jedermann erreichbar ist. Denn, es sitzen alle in einem Boot.</p><p>The post <a href="https://px-ebook.com/delegieren/">Delegieren</a> first appeared on <a href="https://px-ebook.com">PX-eBook, F&B-Fachliteratur</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Kommunikation</title>
		<link>https://px-ebook.com/kommunikation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 13:49:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>ist die akustisch in den Raum gestellte phonetische unterstrichene Wiedergabe von Lauten, die von sich in der näheren Umgebung befindlichen Personen aufgefangen, dechiffriert, und so diejenigen Individuen die der gesprochenen Sprache mächtig sind, verstanden werden&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>ist die akustisch in den Raum gestellte phonetische unterstrichene Wiedergabe von Lauten, die von sich in der näheren Umgebung befindlichen Personen aufgefangen, dechiffriert, und so diejenigen Individuen die der gesprochenen Sprache mächtig sind, verstanden werden können. Oder, so sagt der Duden: “die Verständigung untereinander”.</p>
<p>Sehr oft Zweck entfremdet wird diese unentbehrliche Informationsübermittlung, wenn sie dem eigenen Vorteil dienlicher ist als den allgemeinem Nutzen. Die gesammelte Erfahrung ließ mich schmerzlich erkennen, daß dies dort der Fall ist, wo Neid, Haß und Eifersucht am stärksten wirken, wo ignorante Machtgier nur noch von heuchelndem Kriechen übertroffen wird.</p>
<p>Wo jeder dem innerlichem Drang folgt sich selbst zu bestätigen, sich selbst hervorzuheben, wo jeder sich selbst der nächste ist, jeder der beste sein will und muß. Dort wo ausnahmslos jeder selbst der Chef ist, der bestimmt, befiehlt und kommandiert. Ursache dafür ist die hohe Zahl an Tischen die in zu vielen von einander getrennten Räumen die auf zu vielen Stockwerken verteilt herumstehen. Jeder kommandiert von dem Tisch, den er sein Eigen nennt. Niemand bewegt sein, mit Verlaub gesagt, fettes Hinterteil von seiner aufgewärmten Sitzgelegenheit, außer zur Nahrungsaufnahme. Und nicht einmal beim Futtertrog wird miteinander gesprochen. Einzig ein wisperndes nörgeln über das Mittagessen ist zu hören, neben dem gierigen Gewürge das das Verschlingen des angeblichen Fraßes erzeugt. Obwohl der Fraß nicht würdig ist gegessen zu werden, ist mit Erstaunen festzustellen das täglich die lautesten Nörgler die ersten am Futterbottich sind. Nach getätigter Sättigung hievt man seinen Allerwertesten wieder dorthin woher er kam und entsendet seine, sich mit anderen Entsendern widersprechende, Instruktionen. Die Entsender allerdings, die Minuten zuvor miteinander geschlemmt haben, jedoch nicht bereit waren die nachfolgenden Instruktionen zu erörtern.</p>
<p>Und so verhallt das Gesprochene im Raum und verliert sich infolge der Widersprüchlichkeit zu den paradoxen Anweisung nonkonformer Anordnungsgebern in Unglaubwürdigkeit.</p><p>The post <a href="https://px-ebook.com/kommunikation/">Kommunikation</a> first appeared on <a href="https://px-ebook.com">PX-eBook, F&B-Fachliteratur</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Zwiegespräch</title>
		<link>https://px-ebook.com/zwiegesprach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Walter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 13:57:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Wortwechsel zwischen zwei Menschen wird nicht nur durch das gesprochen Wort sondern auch durch das Zuhören geprägt, welches die verständliche Kommunikation fördert und dem Redner Zuständigkeit vermittelt. Wer nicht Anteil nimmt an dem Erzähltem,&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wortwechsel zwischen zwei Menschen wird nicht nur durch das gesprochen Wort sondern auch durch das Zuhören geprägt, welches die verständliche Kommunikation fördert und dem Redner Zuständigkeit vermittelt.</p>
<p>Wer nicht Anteil nimmt an dem Erzähltem, der Erklärung, dem Vorgetragenem also, der wirkt nicht nur anmaßend, sondern auch arrogant ist nicht interessiert, beginnt zu unterbrechen, wechselt das Thema und gibt dadurch seine Unwissenheit und Ignoranz Preis, das weder philosophisch, konstruktiv noch klug ist, dann dadurch erfährt der Dialog den Monolog und so weiter gegebene verbale Information, verrät die wahre Identität der einseitigen Person die jetzt transparent ist und sich selbst Schaden, durch die Gefahr der Durchschaubarkeit, Erreichbarkeit und die Verletzlichkeit, zufügt.</p>
<p>Mit fehlender Aufmerksamkeit, Oberflächlichkeit und ohne Denkdisziplin ist es ihm schier unmöglich andere zu verstehen ernst zu nehmen oder zu überzeugen, denn durch den fehlenden Gegenstand in einseitigen Gesprächen, der erwächst aus der fehlenden Frage, die es bei jeder Auseinandersetzung zwischen zwei Menschen geben sollte, egal woraus der Kern besteht, wird der intellektuelle Horizont nicht gefordert und resultiert in Frustration, Schwarzsehen, Abneigung gegen ihn und seine Sache, denn er wird mit dieser Art der Verständigung niemanden erreichen, berühren oder anspornen, sondern eine negative Einstellung zu Tage fördern und bewerkstelligt damit nichts anderes als die innere Abkapselung des gegenüber Sitzenden.</p>
<p>Um Prinzipien festzulegen sollte planmäßig vorgegangen werden, Uneinigkeiten aus dem Weg geräumt und verständliche, zielführende und wirkungsvolle Lösungen erörtert werden. Fehlendes Wissen durch ausdauernde Kontinuität und unaufhörliche Lernprozesse komprimiert zu hervorragenden Können angeeignet werden. Nicht einfältige Unkenntnis durch Euphemismus überspielt, durch Verdrängung, bewußtes Vergessen oder vorsätzliches Beiseiteschieben einem unbefriedigendem Ergebnis vorziehen.</p>
<p>Erlangt wird dies, nicht allein durch die Frage, sondern durch das rotierende Verarbeiten von Gehörtem, dem Akzeptieren dritter Meinungen und unter anderem auch dem zuspielen und empfangen mündlicher Informationen, nicht durch das monotone nach dem Maul reden von vorgekauten verdrehten Halbwahrheiten, denn die fragmentierte bruchstückhafte Wiedergabe fremden Gedankengutes verfälscht die Aussage.</p><p>The post <a href="https://px-ebook.com/zwiegesprach/">Zwiegespräch</a> first appeared on <a href="https://px-ebook.com">PX-eBook, F&B-Fachliteratur</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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